therraMiro
Therapie & Ausbildungen
Michael Roos
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CranioSacral Therapie
W. G. Sutherland entdeckte in den 20er bis 30er Jahren des 20. Jhdt. , dass der Schädel ( Cranium ) rhythmische Bewegungen ausführt, die sich bis ins Kreuzbein ( Sacrum ) fortsetzen. Er entwickelte Techniken, mit denen er dieses System beeinflussen konnte. Seine Arbeit wird als craniale Osteopathie bezeichnet. Dr. J. E. Upledger (Buch:“Auf den inneren Arzt hören“) hatte anfangs der 1970er Jahre während einer Wirbelsäulen - Operation die Gelegenheit den Craniosacralen-Rhythmus an der Dura mater spinalis ( das Rückenmark und das Gehirn umfangende äußerste Hirnhaut ) zu beobachten und entwickelte in der Folge das, was wir heute CranioSacral Therapie nennen.
Das CranioSacrale System besteht aus:
• Cranium ( Schädel )
• Wirbelsäule
• Sacrum ( Kreuzbein )
• den Meningen (Hirn- u. Rückenmarkshäute)
• der cerebrospinalen (Hirn- und Rückenmarks-) Flüssigkeit
Das System stellt mechanisch ein halbgeschlossenes hydraulisches System dar. Durch einen Zu- und Abfluss der Flüssigkeit entstehen pulsierende Druckschwankungen, die sich mit einer Frequenz von 6–12 Zyklen in der Minute bemerkbar machen. Die Bewegung, die dabei vom ganzen Körper ausgeführt werden, wie z.B. die Bewegungen, der einzelnen Schädelknochen, ertastet der Therapeut als CranioSacralen Rhythmus.
Eine gesunde Funktion des Gehirns und des Zentralnervensystems hängt von einem ungestörten und spannungsfreien Mechanismus dieses Systems ab. Können sich die knöchernen Strukturen der wechselnden Bewegung des Flüssigkeitsstromes nicht mehr anpassen , oder unterliegen die Meningen einer Kontraktion, werden dadurch die übrige Physiologie, die Psyche und die Emotionen empfindlich gestört.
Ursachen dafür können z.B. Geburtskomplikationen, traumatische Schädel- u. Kreuzbeinverletzungen, Schleudertraumen, entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems, Dauerstress, dauerhafte physische u psychische Belastung, allgemein traumatische Ereignisse psychischer und physischer Natur sein;
Symptome sind u. a.:
- chronische Kopf- und Rückenschmerzen
- Migräne
- Kiefergelenk – Syndrom
- Augen- und Ohrenbeschwerden
- Tinitus
- Verdauungsstörungen
- Konzentrations- und Schlafstörungen
- Zähneknirschen
- psychische Störungen wie Depressionen, Unruhezustände, unspezifische Ängste
- Fibromyalgie – Syndrom etc.
bei Kindern:
- Schrei-, Kolikbabys
- nächtlicher, kindlicher Inkontinenz
- Einschlaf-, Durchschlafstörungen
- Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen
- motorische Störungen
- Wachstumsschmerzen
- Autismus
- spastische Lähmungen
- Skoliose
- Kieferfehlstellungen
- Prüfungsangst etc.
Der Therapeut ertastet mit sanft forschend aufgelegten Händen die Bewegungen des CranioSacralen Systems überall im Körper, unter Anderem an den Schädelknochennähten und nimmt widerstehenden oder angepassten Einfluss auf das System. Er prüft verschiedene Kriterien und bekommt ein Bild von dem körperlichen ( somatischen) Zustand und den emotionalen Zusammenhängen. Es werden Techniken angewandt, die im Falle einer Blockierung, unter anderem, darauf abzielen, die mechanische Beweglichkeit der einzelnen Teile, die zum CranioSacralen System gehören und die emotionale Beweglichkeit des Patienten wieder zu gewährleisten. Außerdem wird durch die Technik des Unwinding die Lösung einer vorhandenen energetischen Blockierung ( von somatisch–emotionaler Ursache) im Rahmen des selbstregulativen Vermögens des Klienten unterstützt und begleitet.
Dieser Selbstregulierungs – Prozess ist ein wesentlicher Bestandteil der CranioSacral Therapie therra Miro. Er kann zu einem gesteigerten Energiefluss, spontanen Einsichten und tiefer Entspannung führen.
Da alle Griffe sanft und nichtinvasiv ausgeführt werden , wird diese Behandlung vom Patienten in der Regel als sehr angenehm und lösend empfunden.
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